Achtung! 10 häufige Mythen über Schilddrüse

Wie gut kennen Sie Ihre Schilddrüse, diese schmetterlingsförmige Drüse, die an Ihrem Halsansatz sitzt? Es besteht die Möglichkeit, dass ein Teil dessen, was Sie über Schilddrüsenerkrankungen gehört oder gelesen haben, möglicherweise nicht korrekt ist.

Achtung! 10 häufige Mythen über Schilddrüse

Hier sind die Fakten zu den Mythen und Fakten über diese wichtige Drüse, die Ihren Stoffwechsel reguliert.

Achtung! 10 häufige Mythen über Schilddrüse

Mythos: Ein Knoten oder Knoten in der Schilddrüse bedeutet, dass Sie Schilddrüsenkrebs haben.

Fakt: Nur fünf Prozent der Schilddrüsenknoten sind krebsartig.

Mythos: Wenn Sie ein Schilddrüsenproblem haben, entwickeln Sie einen Kropf (vergrößerte Schilddrüse).

Tatsache: Die Mehrheit der Menschen mit Schilddrüsenproblemen entwickelt keine Kropfe.

Mythos: Alle Menschen mit Schilddrüsenproblemen haben hervorstehende Augen.

Fakt: Vorspringende Augen sind nur ein Symptom einer Schilddrüsen-Augenerkrankung, die am 

häufigsten bei Hyperthyreose (zu viel Schilddrüsenhormon) und Morbus Basedow (eine Autoimmunerkrankung, die die Schilddrüse angreift) auftritt. Ein winziger Prozentsatz der Menschen, die keine Schilddrüsenprobleme haben, haben die hervortretenden Augen einer Schilddrüsen-Augenkrankheit.

Mythos: Nur Frauen mittleren oder älteren Alters haben Schilddrüsenprobleme.

Tatsache: Sowohl Männer als auch Frauen können in jedem Alter eine Schilddrüsenerkrankung entwickeln. Eine von fünf Frauen entwickelt im Alter von 60 Jahren Schilddrüsenprobleme. Eine Schilddrüsenerkrankung kann Ihre Fruchtbarkeit, Schwangerschaft oder Wochen nach der Geburt beeinträchtigen.

Mythos: Schilddrüsenprobleme werden am besten durch die Identifizierung von Symptomen diagnostiziert.

Fakt: Ungefähr 60 Prozent der Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen wissen nicht, dass sie sie haben. Ein TSH-Bluttest (Schilddrüsenstimulierendes Hormon) in Kombination mit Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtsveränderungen, Muskel- und Gelenkschmerzen oder geschwollenem Hals hilft Ärzten, die genaueste Diagnose einer Schilddrüsenerkrankung zu stellen

mythos: Schilddrüsenerkrankungen sind leicht zu behandeln.

Fakt: Es ist in vielen Fällen tatsächlich ziemlich komplex und erfordert eine Reihe verschiedener Ansätze, um erfolgreich zu diagnostizieren und zu verwalten.

Mythos: Es ist sicherer und natürlicher, Schilddrüsenerkrankungen mit Jod oder Salz zu behandeln, anstatt verschreibungspflichtige Medikamente.

Tatsache: Sie können eine Schilddrüsenerkrankung verschlimmern, indem Sie sie mit Jod behandeln. Nehmen Sie keine Jodpräparate ohne den Rat Ihres Arztes ein.

Mythos: Mit Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) kann man nicht abnehmen.

Tatsache: Wenn Ihre Arzneimitteldosis wirksam ist, wird eine Hypothyreose Ihre Fähigkeit, Gewicht zu verlieren, nicht beeinträchtigen.

Mythos: Die zusätzliche Einnahme von Schilddrüsenhormonen gibt Ihnen zusätzliche Energie und lässt Sie abnehmen.

Tatsache: Nehmen Sie Ihr Arzneimittel immer wie verordnet ein. Zu viel des Arzneimittels kann Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit, Zittern, gesteigerter Appetit und Herzklopfen hervorrufen.

Mythos: Sie können eine Hypothyreose mit einer Diät behandeln.

Fakt: Die Ernährung allein kann Schilddrüsenprobleme nicht regulieren. Die Schilddrüsenmedizin hilft, die Hormonproduktion auf ein normales Niveau zu bringen. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen und Mineralstoffen ist dennoch wichtig für Ihre allgemeine Gesundheit.

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