Brauchen wir einen speziellen Booster-Schuss gegen das Omikron?

Immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass die neue Coronavirus-Variante Omicron hochgradig übertragbar und infektiös ist. Der plötzliche Anstieg der Zahl der COVID-19-Fälle auf der ganzen Welt ist Beweis genug, um dasselbe zu vermuten.

Darüber hinaus soll die besorgniserregende Variante etwa 50 Mutationen aufweisen, von denen angenommen wird, dass über 30 im Spike-Protein liegen. Experten behaupten, dass solche schweren Mutationen der Variante helfen, einen Immun-Flucht-Mechanismus zu entwickeln, der ihr hilft, der impfstoffinduzierten Immunität zu entgehen.

Angesichts solcher Spekulationen zweifeln viele an den bestehenden COVID-19-Impfstoffen und haben begonnen, ihre Wirksamkeit in Frage zu stellen.

Experten empfehlen, COVID-Impfstoffe „zu optimieren“

Viren sind auf Mutation programmiert und das SARs-COV-2-Virus unterscheidet sich nicht von den anderen. Ab sofort gibt es auf der ganzen Welt mehrere COVID-Varianten, wobei das Delta und jetzt das Omicron mehr Schaden anrichten als je zuvor. Experten glauben jedoch, dass es möglicherweise erforderlich ist, Coronavirus-Impfstoffe genau wie die Grippeimpfungen zu aktualisieren.

Brauchen wir einen speziellen Booster-Schuss gegen das Omikron?

Impfstoffhersteller sind an die Spitze gerückt und sagten, dass sie COVID-Impfstoffe „verbessern“ könnten, um sie widerstandsfähiger und effizienter gegen die neue Omicron-Variante zu machen.

BioNTech, Moderna und andere Pharmaunternehmen haben ihre Pläne angekündigt, die Impfstoffe zu ändern, um die Wirksamkeit zu erhöhen.

Reichen Booster-Schüsse gegen die Omicron-Variante aus?

Berichte deuten darauf hin, dass die routinemäßigen zwei Dosen von COVID-19-Impfstoffen möglicherweise nicht ausreichen, um vor der neuen Omicron-Variante zu schützen. Obwohl es schwere Krankheiten verhindern und das Risiko von Krankenhausaufenthalten und Todesfällen minimieren kann, hat der Anstieg der Zahl der Fälle weltweit die Nachfrage nach 

Auffrischimpfstoffen in die Höhe getrieben.

Darüber hinaus ist die nachlassende Immunität ein weiteres wachsendes Anliegen von Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt. Angesichts der Tatsache, dass die impfstoffinduzierte Immunität mit der Zeit nachlassen kann, führt eine Auffrischimpfung wahrscheinlich dazu, dass das Immunsystem einer Person erneut dem immunisierenden Antigen ausgesetzt wird, dessen Erinnerung nach den vorherigen Dosen möglicherweise verloren gegangen ist.

Brauchen wir eine variantenspezifische Impfung?

Der Chief Medical Advisor des US-Präsidenten, Dr. Anthony Fauci, behauptete am Mittwoch, dass die derzeit verfügbaren Booster-Impfungen einen erheblichen Schutz gegen die Omicron-Variante bieten und nicht durch eine neue, modifizierte Version der COVID-Impfstoffe ersetzt werden müssen.

Während eines Covid-Updates des Weißen Hauses sagte Dr. Fauci: „Unsere Auffrischimpfprogramme wirken gegen Omicron.“ „Zu diesem Zeitpunkt besteht keine Notwendigkeit für eine variantenspezifische Auffrischimpfung“, stellte er klar. Darüber hinaus sagte Fauci, dass der Schutz vor der Zwei-Dosen-Impfstoff gegen Infektionen sei auf 33 % gesunken, verglichen mit 80 % vor dem Aufkommen von Omicron.Zwei Dosen sind jedoch immer noch zu 70 % wirksam, um einen Krankenhausaufenthalt bei Omicron-Patienten in Südafrika zu verhindern, fügt er hinzu.

Allerdings ist ein Booster-Shot zum Gebot der Stunde geworden. Ob eine variantenorientierte Aufnahme nötig ist oder nicht, ist noch abzuwarten und abzuwägen.

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