COVID-19: Eine Chronologie des Infektionsgeschehens in Deutschland

Können Sie sich noch daran erinnern, als Sie das erste Mal die Worte „Corona“ oder „Covid-19“ gehört haben und noch nicht einmal wussten, was das sein soll? Daran, als Sie zum ersten Mal gemerkt haben, dass das ganze doch ernster ist, als Sie zunächst dachten? Mittlerweile sind wir alle ziemlich pandemieerprobt, um nicht zu sagen -müde.

COVID-19: Eine Chronologie des Infektionsgeschehens in Deutschland

Zu diesem Zeitpunkt laufen gerade die Impfungen auf Hochtouren- vor einem Jahr noch reinste Utopie. Genau jetzt, an dem Scheidepunkt, an dem vieles unsicher scheint, wir aber auch schon vieles durchgestanden haben, wollen wir einen Blick zurückwerfen und Revue passieren zu lassen, was in mehr als einem Jahr COVID überhaupt passiert ist.

COVID-19: Eine Chronologie des Infektionsgeschehens in Deutschland

Wie alles begann

Am 27. Januar wurde in Deutschland das erste Mal eine Person in Bayern positiv auf das Coronavirus getestet. Sehr schnell wird klar: In einer Welt, die interdependenter und vernetzter denn je ist, wird auch Deutschland sich nicht vor dem Virus verstecken können.

einige Zeit später wird dann ein Corona-Krisenstab der Regierung eingerichtet, der sich mit der Eindämmung der Pandemie beschäftigen soll. Am 8.März wird dann der erste Todesfall publik und nur zwei Tage später, hat sich der Virus seinen Weg in alle der sechzehn Bundesländer gefunden und es scheint endgültig keinen Weg mehr zu geben, dies rückgängig zu machen. Weitere zwei Tage später erklärt die WHO eine globale Pandemie und on der Folge werden ab dem 13.

März erstmals Maßnahmen zur Einschränkung des öffentlichen Lebens ergriffen, die zur Eindämmung des Virus beitragen sollen. Die deutsche Regierung verhängt schließlich ein Einreiseverbot für Nicht-EU-Mitglieder. Viele Menschen können sich an die damalige Zeit erinnern, in der sie mitten in einer ausbrechenden globalen Pandemie im Ausland gestrandet sind und nicht mehr nachhause kommen. Etliche Deutsche, egal ob Mallorca, in Italien, Spanien oder anderen beliebten Urlaubszielen wurden damals wieder zurück nachhause gebracht.

Erste Einschränkungen

Immer mehr bis dato als selbstverständlich betrachtete Freiräume werden genommen: Restaurants, Kinos, Internationale Reisefreiheit, oder auch nur der Besuch der Oma im Altersheim oder Krankenhaus. All das wird ab dem 22.März nicht mehr uneingeschränkt möglich sein. Schließlich kommt es zu Masseneinkäufen und jede nicht deutsche Person, die dies in den Nachrichten verfolgt hat, fragt sich wahrscheinlich: Wieso ausgerechnet Nudeln, Toilettenpapier und Hefe? Fest steht, dass die meisten damals Angst hatten, die Supermärkte könnten schließen- und Angst beim Blick auf leere Regale ist leider ansteckend und führt dazu, dass man selbst genauso panisch nach allem greift, was man noch in die Finger bekommt

Im April letzten Jares war Deutschland in puncto Krisenmanagement noch eine der führenden Nation, mit Blick auf die massiven Schwierigkeiten der Koordination von Impfungen, aber auch dem andauernden auf und zu, werden die meisten Deutschen, wenn sie davon hören, aber wohl eher lachen oder mit dem Kopf schütteln. Im März 2020 dann der erste Lockdown, die Erinnerung an diesen ist wohl am präsentesten, da dieser anders als alle darauffolgenden eine absolut neue Situation darstellte. Ein weiteres internationales „spotlight“ richtet sich auf die Deutschen, als in der Firma Tönnies der Virus ausbricht und klar wird, dass dies aufgrund der absolut prekären Bedingungen der Arbeiter passiert, die meist aus Osteuropa kommen und sich oft zu fünft ein winziges Zimmer teilen müssen.

Die zweite Welle

Es kommt zu ersten Querdenker-Demos, Leute, die die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen und die Gefahr des Coronavirus anzweifeln: Hier mischen sich Nazis mit Chakratherapeuten und die Lage der Nation erscheint vielen immer absurder. Im Herbst kommt es dann zur zweiten Welle und schließlich zu einem erneuten Lockdown. Das Märchen vom Brechen der zweiten Welle noch vor Weihnachten stellt sich als mehr als utopisch heraus. Mit dem Blick auf die immer näher rückemden Impfungen endet das Jahr für die meisten mit einem sehr stillen, kleinen Weihnachtsfest im Kreise der Kernfamilie. Am 6. Januar dann der nächste Lockdown: Beschränkungen des öffentlichen Leben s werden wieder ausgeweitet. Zum Sommer hin, fallen die Inzidenzen mehr und mehr und damit schließlich auch die Restriktionen. Die Probleme, mit denen wir uns aktuell auseinandersetzen müssen sind nicht mehr ganz dieselben. Auch wenn die Gefahr von COVID natürlich weiterhin bestehet, liegt der Fokus nun vor allem auf der Diskussion der Wirksamkeit der Impfstoffe, dem Vorantreiben der

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