Der ehemalige australische Cheftrainer Jacco Verhaeren verstärkt deutsche Mitarbeiter

Der frühere Cheftrainer der australischen Nationalmannschaft, Jacco Verhaeren, hat seinen Posten möglicherweise Ende letzten Jahres in Down Under verlassen, aber der Mann verschwendet keine Zeit damit, neue berufliche Möglichkeiten zu finden.

Verhaeren verließ Swimming Australia im September 2020, um seinen Vertrag mit der Organisation nicht zu verlängern. Rohan Taylor übernahm die Position des Holländers, und Verhaeren beabsichtigte, nach Europa zurückzukehren.

Nur wenige Monate später hat der Deutsche Schwimmverband (DSV) bekannt gegeben, dass der 52-jährige Verhaeren im Stab der Nationaltrainermannschaft tätig sein wird.

Laut DSV soll mit Hilfe von Verhaerens anerkanntem Fachwissen ein neues Leistungssportkonzept für die kurzen Strecken von 50 bis 200 Metern zusammen mit den DSV-Trainern und Trainingswissenschaftlern entwickelt und an den DSV-Bundesbasen umgesetzt werden – beginnend mit dem Junior Division. ‘

Der deutsche Nationaltrainer Hannes Vitense sagt über die Vision von Verhaerens Engagement: „Jacco Verhaeren ist ohne Zweifel einer der bekanntesten Trainer unserer Zeit. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit eines solchen Wissenstransfers.

„Vor allem unsere Jugendlichen werden langfristig von Jacco Verhaerens Rat und Input profitieren. Wir wollen uns identifizieren

Zusätzlicher deutscher Nationaltrainer Bernd Berkhahn sagte: „Wir wollen mit dem DSV auch auf kurzen Strecken erfolgreich sein, wie wir es beispielsweise bei den beiden olympischen Siegen 2008 von Britta Steffen getan haben. Deshalb freue ich mich darauf, mit einem erfolgreichen Mann wie Jacco Verhaeren Ideen auszutauschen.

Verhaeren seinerseits sagt über das neue Unternehmen: „Als Ausländer sind Sie nicht Teil der Geschichte und Kultur, aber Sie sind auch nicht Teil möglicher Probleme. In Australien hat es mir bereits geholfen, mit einem leeren Blatt Papier zu beginnen, um eine nachhaltige Entwicklung zu initiieren.

„Ich hoffe, dass ich das mit Hilfe der derzeitigen Trainer und des gesamten DSV-Personals tun kann. Auf jeden Fall freue ich mich sehr auf diese Aufgabe in einer traditionellen Schwimmnation wie Deutschland.

Als Niederländer kenne ich die Anforderungen und Möglichkeiten des Nachbarlandes gut genug, um diesen Job mit maximaler Motivation anzugehen. “

Obwohl Florian Wellbrock bei den FINA-Weltmeisterschaften 2019 Geschichte schrieb, indem er als erster Mann sowohl im Pool (1500 m frei) als auch im offenen Wasser (10 km) Gold gewann, fehlte das deutsche Sprintkontingent.

Bei den Olympischen Spielen 2016 waren beispielsweise Damian Wierling bei den Männern und Dorothea Brandt bei den Frauen die bestplatzierten Sprint-Freestyler. Ersterer belegte im 100-m-Freistil der Männer den 15. Gesamtrang, während letzterer im 50-m-Freistil den 14. Platz belegte.

Die 400-m-Freistaffel der Männer erreichte nicht das Rio-Finale, während Deutschland bei den letzten Spielen keine 400-m-Freistaffel der Frauen aufstellte.

Australien hingegen hat es bei Sprintern selten gefehlt. Der amtierende 100-m-Freestyle-Goldmedaillengewinner der Männer aus Rio, Kyle Chalmers, stammt aus der Nation. Cate Campbell, Bronte Campbell, Emma McKeon, Cameron McEvoy, James Magnussen und andere haben dazu beigetragen, Australien in den letzten Jahren als eine der führenden Sprintnationen der Welt zu positionieren.

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