Deutsche Friseursalons öffnen wieder, da die COVID-Regeln gelockert werden

Friseure in Deutschland werden wieder eröffnet, ebenso wie Baumärkte und Blumengeschäfte in bestimmten Bundesländern. Ein festgefahrener Rückgang der Infektionen bedeutet jedoch, dass die meisten Coronavirus-Regeln bestehen bleiben.

Die Friseure in Deutschland haben am Montag ihre Türen wieder geöffnet, nachdem sie in den letzten zweieinhalb Monaten unter strengen Sperrmaßnahmen geschlossen worden waren.

Das Land balanciert den Wunsch, wieder normal zu werden, mit der Besorgnis über neue Virusstämme und dem Stillstand des Rückgangs neuer Fälle.

Was sind die neuesten Änderungen?

Friseure sollen deutschlandweit öffnen, sofern sie strengen Hygienevorschriften folgen und ein Nur-Reservierungs-System einführen. Die meisten anderen wesentlichen Änderungen variieren von Staat zu Staat.

Bestimmte Bundesländer, darunter das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalens, sollen die Eröffnung von Unternehmen wie Blumengeschäften und Baumärkten ermöglichen.

Einige Staaten erlauben Musik in Schulen, aber mit möglichen Einschränkungen für Gesang und Blasinstrumente, von denen angenommen wird, dass sie das Virus mit größerer Wahrscheinlichkeit verbreiten.

Staaten wie Bayern – Deutschlands größter Land nach Landmasse – sollen ebenfalls grünes Licht für den erneuten Beginn des Fahrunterrichts und die Wiedereröffnung der Fußpflegestudios geben.

Was ist mit den anderen deutschen Sperrmaßnahmen?

Grundschüler kehrten letzte Woche in weiten Teilen Deutschlands in ihre Klassenzimmer zurück, nachdem sie letzten Monat beschlossen hatten, die meisten, aber nicht alle Sperrmaßnahmen bis zum 7. März zu verlängern.

Die meisten Geschäfte sind geschlossen geblieben, seit am 16. Dezember strengere Beschränkungen eingeführt wurden.

Restaurants, Bars, Sport- und Freizeiteinrichtungen sind seit dem 2. November geschlossen.

Hotels in Deutschland sind derzeit für alle außer Geschäftsreisenden geschlossen.

Führungskräfte suchen einen sicheren Weg nach vorne

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 deutschen Ministerpräsidenten werden voraussichtlich am Mittwoch zusammentreffen, um zu entscheiden, wie mit den übrigen deutschen Coronavirus-Beschränkungen über die erste Märzwoche hinaus umgegangen werden soll.

Gegenwärtige Sperrmaßnahmen haben dazu beigetragen, dass täglich neue Infektionszahlen gesenkt werden.

Experten warnten jedoch letzte Woche, dass sich die sinkende Infektionsrate stabilisiert habe und sogar leicht angestiegen sei, mit wachsender Besorgnis über die Verbreitung neuer Virusvarianten.

Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Deutschland stieg nach Angaben des Robert Koch-Instituts für Infektionskrankheiten des Landes am frühen Montag um 4.732 auf 2.447.068. COVID-bedingte Todesfälle stiegen um 60 auf insgesamt 70.105.

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