Friday, September 30, 2022
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Deutschland übertrifft alle Rekorde bei den Covid-Fällen

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Zum ersten Mal in der laufenden Pandemie haben die Corona-Fälle in den letzten 24 Stunden die 100000er-Marke überschritten. Ein Durchschnitt von 76.775 neuen Fällen pro Tag deutet auf einen Anstieg der Covid-19-Infektionen in Deutschland hin.

Am 19. Januar 2022 gab es bundesweit 8.186.850 bestätigte Fälle und 116.135 gemeldete Todesfälle, was über dem Durchschnitt der letzten Woche liegt.

Deutschland übertrifft alle Rekorde bei den Covid-Fällen

Omicron hat sich zur dominierenden Variante entwickelt.

Deutschland übertrifft alle Rekorde bei den Covid-Fällen


In Europas größter Volkswirtschaft ist der Januar 2022 der Monat mit der höchsten durchschnittlichen Fallzahl seit Beginn der Pandemie.
Alle Altersgruppen sind von der Omicron-Variante betroffen, die meisten Fälle traten jedoch bei Personen zwischen 15 und 49 Jahren auf.
Bei der Omicron-Variante handelt es sich um eine hochgradig übertragbare Infektion, die sich jedoch in Deutschland im Vergleich zu den Nachbarländern nur langsam ausbreitete. Auch andere Länder in Europa sind mit steigenden Omicron-Raten konfrontiert.
In den Niederlanden beispielsweise hat das Coronavirus mit durchschnittlich 35 500 gemeldeten Fällen pro Tag seinen Höhepunkt erreicht, Tendenz weiter steigend. Nach Angaben von Reuter’s World Corona Trackers haben 92 % der Bevölkerung beide Dosen des Impfstoffs erhalten, und es wird mindestens 21 Tage dauern, bis die restliche Bevölkerung der Niederlande geimpft ist.
Frankreich kämpft mit dem Coronavirus, da eine neue Omicron-Variante das Land überrollt und täglich 309.433 Fälle registriert werden. Laut Reuters sind fast 98 % der französischen Bevölkerung geimpft, und es wird weitere 25 Tage dauern, bis genügend Dosen für die restliche Bevölkerung verabreicht sind.
Im Vereinigten Königreich geht die Zahl der Fälle rasch zurück: In der vergangenen Woche wurden 964 Infektionen pro 100 000 Einwohner gemeldet. Großbritannien hat seinen Nachbarländern und der ganzen Welt Hoffnung gemacht, dass die Omicron-Variante vielleicht nur von kurzer Dauer ist.
Die Corona-Fälle in Italien haben 98 % des Höchststandes erreicht und nehmen mit durchschnittlich 178.331 neu gemeldeten Infektionen pro Tag weiter zu. In Italien mit einer Gesamtbevölkerung von fast 60 Millionen Einwohnern im Vergleich zu den rund 83 Millionen Einwohnern in Deutschland gibt es mehr als 228.000 mehr Fälle der Infektion.
Und wie in Deutschland wird das Omicron bei 70 % der aktiven Covid-19-Fälle gefunden.
In einigen Regionen Deutschlands ist die Omicron-Variante am stärksten verbreitet, denn in Bayern, Berlin und Westfalen wurden die meisten Fälle registriert. Von 10.000 Omicron-Varianten wurden 11.045 aus Berlin und 18.412 neue Patienten aus Westfalen gemeldet, was den Behörden Anlass zur Sorge gibt.
Die deutsche Regierung hat angesichts des Anstiegs der Fälle landesweit strengere Vorschriften durchgesetzt. Personen müssen einen Impfausweis vorlegen, um Zugang zu Bars und Restaurants zu erhalten, und ungeimpften Personen wird der Zutritt verwehrt, was die Einwohner verunsichert. Mit diesen Maßnahmen soll die Infektion eingedämmt werden, um die Gesundheitsdienste nicht zu überfordern.

Anti-Impf-Proteste
Mit Stand vom 19. Januar 2022 haben fast 72 % (60,7 Millionen) der Gesamtbevölkerung in Deutschland beide Impfdosen erhalten. Und mindestens 62 Millionen Menschen haben die erste Dosis erhalten, wobei täglich 616.835 Dosen verabreicht werden. Deutschland liegt bei der Impfung hinter vielen europäischen Ländern zurück, strebt aber an, bis Ende Januar 30 Millionen Auffrischungsimpfungen zu verabreichen.
Am Montagabend gingen in ganz Deutschland mehr als 70 000 Menschen auf die Straße, um ihre Unzufriedenheit mit der Impfverordnung zu demonstrieren.
Viele Demonstranten hielten Transparente in die Höhe, um ihre Frustration über die Impfpflicht zum Ausdruck zu bringen, obwohl das Impfen kein Gesetz ist.
Die meisten Versammlungen im ganzen Land verliefen friedlich. Allerdings waren die meisten Teilnehmer ohne Masken zu sehen und hielten sich nicht an die soziale Distanzierung.

Die Zahl der Todesfälle und Krankenhausaufenthalte war im Vergleich zu den steigenden Corona-Fällen gering. Das kann daran liegen, dass der größte Teil der Bevölkerung geimpft ist, sich Medikamente entwickelt haben und die neue Variante eine weniger schwere Erkrankung aufweist.
Die geringeren Sterberaten, die Lage in England und das Ziel der Regierung, bis Ende Januar 80 % der Bevölkerung vollständig zu impfen, geben den Menschen Hoffnung, dass die Welle bald vorüber ist. Die Menschen müssen jedoch weiterhin vorsichtig sein und auf ihre Gesundheit achten, um sich vor der raschen Ausbreitung der Omicron-Variante zu schützen.

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