Für fibromuskuläre Dysplasie wurden neue Gene entdeckt

Die Ergebnisse, die von einer internationalen Gruppe von MKS-Spezialisten in den USA in Nature Communications veröffentlicht wurden, bestätigten auch die Bedeutung eines dritten Genmarkers, der zuvor als mit der Krankheit verbunden entdeckt worden war.

Für fibromuskuläre Dysplasie wurden neue Gene entdeckt


Nach der jüngsten Analyse wurden drei ursprüngliche genetische Variationen, die die Gentranskription in der Arterie beeinflussen, mit der fibromuskulären Dysplasie und der Arterienerkrankung in Verbindung gebracht, die tödliche Auswirkungen auf das Gehirn und die Venen haben kann.

Für fibromuskuläre Dysplasie wurden neue Gene entdeckt


„Früher dachten wir, MKS sei eine seltene Krankheit, aber nach aktuellen Schätzungen sind mehr als 3 % der Bevölkerung davon betroffen“, sagte Dr. Santhi Ganesh, außerordentlicher Professor für Innere Medizin und Humangenetik und Kardiologe, der die Studie mitverfasst hat. „Es ist wichtig, dass wir diese Forschung fortsetzen, um besser zu verstehen, was MKS verursacht.


Die Experten haben eine Studie durchgeführt, in der sie neue Gene gefunden haben, die dazu beitragen können, dass man im Laufe der Zeit eine schwierigere Situation hat. Obwohl es nichts Neues an der Krankheit gibt, hat die neue Genvariante es den Experten leicht gemacht, sie zu heilen. Aufgrund dieses neuen Gens waren viele Krankheiten nicht heilbar.


Die Krankheit betrifft vor allem Frauen in der Blüte ihres Lebens, und die Diagnose kommt oft erst nach einer gefährlichen kardiovaskulären Komplikation wie starkem Bluthochdruck, einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt.“
Die entdeckten Mutationen zeigen den Wissenschaftlern zufolge, dass die genomische Grundlage der MKS über eine veränderte Zellform und -funktion der vaskulären glatten Muskulatur beeinflusst werden könnte.


Wichtig ist, dass die genetischen Daten auf einen Zusammenhang zwischen Bluthochdruck, Migräne, zerebralen Aneurysmen und intrakraniellen Blutungen hinweisen, die alle häufig in Verbindung mit MKS beschrieben werden. Es besteht ein positiver Zusammenhang mit atherosklerotischen Erkrankungen der Herzkranzgefäße, aber keine verwandten Gene und ischämische, und ist auch bei MKS-Patienten vorherrschend.


„Die Ergebnisse liefern neue biologische Einblicke in diesen faszinierenden Zustand und Gene und Wege, die weiter untersucht werden müssen, um therapeutische Ziele für MKS zu identifizieren“, sagte Dr. Nabila Bouatia-Naji, Forschungsdirektorin am französischen Institut National de la Santé et de la RechercheMédicale (INSERM) und Teamleiterin am Pariser Herz-Kreislauf-Forschungszentrum.


Ganesh & Bouatia-Team Naji’s verglich über 7.000 Kontrollproben von Personen ohne MKS mit Informationen aus genomweiten Kopplungsanalysen von über 1.500 MKS-Patienten. ATP2B1, LRP1 und LIMA1 waren die drei neuen Proteine, die mit MKS in Verbindung gebracht wurden, während PHACTR1 das vierte nachgewiesene Protein ist.
„Dies ist die bisher umfassendste genetische Untersuchung von MKS und wurde durch die gemeinsamen Anstrengungen unserer internationalen Forschungsteams ermöglicht“, so Ganesh.


Der Zusammenhang zwischen MKS und der intronischen Mutation in PHACTR1 muss in größeren, getrennten Kohorten von Personen mit einem besser ausgeglichenen Verhältnis zwischen renaler und zervikal-zephaler MKS bestätigt und bei ähnlichen Erkrankungen wie SCAD untersucht werden.


Es muss geklärt werden, ob dieser Zusammenhang auf multizentrische MKS beschränkt ist oder auch bei Personen mit lokalisierter MKS besteht und ob er durch Alter, ethnische Zugehörigkeit, Zigarettenkonsum und/oder eine andere Makroumgebung beeinflusst wird.


Größere Kohorten, die in multinationaler Zusammenarbeit erstellt werden, müssen auch bei der Entdeckung weiterer MKS-Risikogene helfen. Die Aufdeckung der genetischen Marker, die der MKS zugrunde liegen, und ihrer Wechselbeziehungen zu den natürlichen Bedingungen könnte es den Forschern ermöglichen, (i) eine präzisere Kategorisierung der Krankheit vorzuschlagen; (ii) Untergruppen von MKS-Kranken zu erkennen, die eine höhere Gefahr des Fortschreitens/der Komplikationen haben; sowie (iii) festzustellen, ob arterielle Aortendissektionen und/oder Kadaver, die bei Kranken ohne typische Faden- oder Fokuspunkt-MKS-Stenose auftreten, dysplastisch sind oder nicht.


Kontinuierliche Versuche, groß angelegte Register zu erstellen, die Menschen mit MKS und ähnlichen Erkrankungen einschließen, wie die US-amerikanischen und europäischen/internationalen Register, waren entscheidend für die Erweiterung unseres Wissens über die erblichen Grundlagen der MKS.

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