Schläge mit gebrochenem Finger ?: Chirurg widerlegt Amber Heards Vorwürfe

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Schläge mit gebrochenem Finger Chirurg widerlegt Amber Heards Vorwürfe

Amber Heard beschuldigt ihren Ex-Ehemann Johnny Depp vor Gericht schwerer körperlicher Gewalt. So soll Johnny Depp sie geschlagen haben, während sie wegen eines gebrochenen Fingers einen Gips trug. Depps Chirurg hält das für sehr unwahrscheinlich.

Im Verleumdungsprozess von Johnny Depp und Amber Heard hat Richterin Penney Azcarate am Dienstag den Antrag von Depp auf Abweisung der Gegenklage seiner Ex-Frau abgelehnt. Es bestehe eine begründete Chance, dass Heards Widerklage von den Geschworenen bestätigt werden könne, sagte Azcarate und fügte hinzu: “Es ist nicht meine Aufgabe, den Wahrheitsgehalt oder das Gewicht der Beweise zu beurteilen.” Heard verklagt Depp auf 100 Millionen Dollar und behauptet, sein Scheidungsanwalt Adam Waldman habe sie verleumdet und ihrer Karriere geschadet, indem er sie und ihre Freunde des “Missbrauchsbetrugs” beschuldigte.

Schläge mit gebrochenem Finger  Chirurg widerlegt Amber Heards Vorwürfe

Auch Depps abgetrennte Fingerkuppe war wieder ein Thema. Der Arzt David Kulber, der Depps Hand im März 2015 operiert hatte, wies die Behauptung von Heard zurück, Depp habe sie während eines Streits, der als “Treppenhausvorfall” bekannt wurde, trotz Gips angefasst und geschlagen. Depp habe sich den Mittelfinger gebrochen und Weichteile verloren, so Kulber. Der Gips machte es ihm unmöglich, eine Faust zu bilden. Auf die Frage, ob Depp in der Lage gewesen wäre, jemanden zu packen und zu schlagen, antwortete Kulber: “Er hätte es versuchen können (…) aber ich weiß nicht, wie erfolgreich er gewesen wäre.” Depp hätte weitere Schäden an der Hand und am Gips verursacht, was der Chirurg bei der Behandlung bemerkt hätte.

Im Anschluss daran kommentierten mehrere Experten die Aussagen von Heards Zeugen zu den angeblichen Auswirkungen von Waldmans Behauptungen gegen die Schauspielerin.

Den überraschendsten Auftritt hatte Morgan Night als Zeuge für Johnny Depp. Der ehemalige Besitzer des Hicksville Trailer Palace, der mehrfach im Prozess behandelt wurde, durfte trotz eines kürzlichen Tweets, in dem er Amber Heard als “eifersüchtig und geisteskrank” bezeichnete, aussagen. Nachdem er unter Eid erklärt hatte, dass er den Prozess zuvor nicht verfolgt hatte, durfte Night in den Zeugenstand treten. Er berichtete über den Besuch von Depp und Heard in seinem luxuriösen Wohnwagenpark im Jahr 2013, bei dem Depp angeblich einen Wohnwagen verwüstet und eine “Leibesvisitation” bei Heard durchgeführt haben soll.

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